Eierlikör – Küchlein

Das heutige Rezept stammt vom Flohmarkt. Also nicht das Rezept, aber die Inspiration. Nämlich diese Glasform:

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Man erklärte mir dann, dass früher kleine Kuchen in diesen Formen verkauft wurden. Kannte ich bis dato nicht – gefiel mir aber! Also Form gekauft, Rezept gesucht. Passend zu Ostern fiel die Wahl auf Eierlikörkuchen.

Meine Teigmenge ist reduziert. Wenn ihr aber alles verdoppelt, solltet ihr damit auch einen „großen“ Kuchen bzw. Gugelhupf hinkriegen.
Man nehme

  • 2-3 Eier
  • 125 ml Eierlikör
  • 125g Speisestärke
  • 125g Mehl (glutenfrei)
  • 125ml Rapsöl
  • 100 weiße Kuvertüre
  • 125 g Puderzucker
  • 1EL Vanillezucker
  • 1EL Backpulver
  • Eine Prise Salz
  • Etwas Butter zum Einfetten der Form
Vorbereitung:

Die Zutaten sind eigentlich alle „einsatzbereit“, nur die Kuvertüre müsst ihr vorher noch klein hacken. Ich mache das meist mit einem großen Küchenmesser, wer eine hat, kann aber natürlich auch die Küchenmaschine verwenden.

Schritt 1

Zunächst rührt ihr den Puderzucker zusammen mit den Eiern und einer Prise Salz schaumig. Bei meinem Teig wurde die Farbe besonders schön, ich hatte das Glück die Eier von benachbarten Zwerghühnern zu bekommen 🙂


Zu dem EI-Zucker-Schaum gebt ihr den Eierlikör und das Rapsöl. Gut unterrühren. In einem separaten Gefäß könnt ihr die Speisestärke mit dem Mehl, 40 g von der gehackten Kuvertüre und dem Backpulver mischen. Dieses Gemisch hebt ihr dann vorsichtig unter die Ei-Schaum-Likör-Masse. Das Ganze soll schon gut verteilt sein (kein Klümpchen), aber dennoch ist es besser vorsichtig und von Hand zu arbeiten, um den Schaum nicht wieder ganz „platt“ zu machen.

Schritt 2

Es geht an den Ofen. Deshalb: den schonmal auf 180°C vorheizen. In der Zwischenzeit wird die Form eingefettet (und- wer möchte- mit Semmelbröseln bestäubt). Da die Teigmenge für meine kleine Form immer noch zu groß war, habe ich den restlichen Teig in Muffinförmchen gegeben. Sobald der Ofen die nötige Temperatur erreicht hat, könnt ihr die Formen hineingeben. Dort brauchen die Muffens/Küchlein ca. 20-30 Minuten. Sie sollten eine schöne goldene Farbe bekommen die nötige Festigkeit erhalten. Richtig „bissfest“ werden die Küchlein aber erst wieder mit dem Erkalten, wenn auch die enthaltene Schokolade wieder fest wird.

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Schritt 3

Jetzt geht es an die Deko. Das ist eigentlich nur noch die Kür, wer möchte, kann sich auch ohne schon über den Kuchen hermachen. Noch einen Ticken besser finde ich ihn aber mit. Dafür schmelzt ihr die restlichen 60g der Kuvertüre im Wasserbad. Wenn sie richtig flüssig ist, könnt ihr sie auf den Kuchen/die Muffins geben. Wer dann noch Kuvertüre (und Motivation) hat, kann noch ein paar Späne von der weißen Kuvertüre raspeln. Diese kann man dann auf den Kuchen streuen, sobald die flüssige Kuvertüre erkaltet.

Voilà. Guten Appetit & frohe Ostern!

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