Frühlingsrollen…oder so ähnlich :)

Heute wirds asiatisch: es gibt leckere (vietnamesische?) Frühlingsrollen. Die sind zwar nicht so kross wie die klassischen, goldgelben Frühlingsrollen, aber trotzdem superlecker. Außerdem sind sie ganz fix zubereitet.

 

Zutaten:

Tatsächlich sind die Röllchen auch eine gute Möglichkeit, um Reste zu verwerten. So hatte ich noch etwas Paprika, einige Pilze und zwei Möhrchen im Haus. Dazu kamen dann noch etwas Hühnchenfleisch, Soja-Sauce sowie die  „Sweet-Chili-Chicken“-Sauce und natürlich die Reis-Blätter, aus denen die Röllchen später gerollt werden.

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Anmerkung: Glutenfreie Sojasauce bekommt man z.B. bei Alnatura. Ich habe aber auch beim Asia-Shop meiner Wahl ein Fläschchen mit der Aufschrift „gluten-free“ gefunden. Lohnt sich also, da mal reinzuschauen, ist oft günstiger als im Reformhaus. Außerdem habe ich auch die runden Reisblätter dort gekauft, ebenso wie die Sweet-Chili-Chicken Sauce.

Hier die Zutaten also nochmal auf einen Blick, natürlich kann die Füllung aber auch variiert werden:

  • 2 Möhren
  • eine Handvoll PIlze
  • 1-2 Paprika
  • etwas Hähnchenbrust
  • Reisblätter
  • Sweet Chili Chicken Sauce
  • (wer möchte) glutenfreie Sojasauce

 

Zubereitung:

Bevor es „ans Eingemachte“ geht, müssen die Zutaten erstmal geschnippelt und geputzt werden. Ich mache das meist am Anfang, dann kann man später ohne längere Wartezeiten weiter arbeiten. Für die Frühlingsröllchen empfiehlt es sich, alles in recht kleine, feine Teile zu schneiden.  Zum einen gart das Gemüse dann schneller, und zum anderen hat man dann später eine gut durchmischte Füllmasse 🙂

An dieser Stelle mariniere ich das Hähnchen schon mit der Sweet-Chili-Chicken Sauce. Dabei kann man ruhig großzügig sein, die Sauce gibt auch dem Gemüse einen guten Geschmack 🙂

Als nächstes wird das Gemüse angebraten. Da die verschiedenen Sorten unterschiedlich langsam garen, gebe ich erst die Möhren, etwas später die Paprika und zum Schluss die Pilze in die Pfanne.

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Anmerkung: Wer genau hinsieht, wundert sich eventuell über den Grünanteil in der Pfanne: Da das Auge mitisst und mir mein  Gemüse zu rotlastig war, habe ich noch etwas TK-Asiagemüse mit dazu gemischt. Für ganz Eilige ist das natürlich auch eine Option.

Parallel zum Gemüse habe ich das Fleisch in einer weiteren Pfanne angebaten. Sobald Gemüse und Fleisch gar sind, kann man das Fleisch in den Wok geben und gleichmäßig unter das Gemüse heben.

Jetzt wird es spannend! Um die „harten“ Reisblätter flexibel zu kriegen, werden sie kurz in heißes Wasser gelegt. Tipp: Besonders geeignet sind Pannen, da die meist einen hohen Rand haben und der Durchmesser groß genug ist, um das Blatt ganz unterzukriegen. Dafür also heißes Wasser in die Pfanne  geben und ein Reisblatt kurz im Wasser einweichen.

Anmerkung: Das Einweichen geht wirklich schnell. Einige Sekunden bis eine knappe Minute reichen meistens aus. Wenn das Wasser nicht zu heiß ist einfach mal mit dem Finger reingreifen und testen, wie weich das Reisblatt schon ist.

Wenn die richtige Konsistenz erreicht ist, das Blatt hinausnehmen und glatt auf einem Teller bzw. Brett ausbreiten, denn nun wir die Rolle gefüllt. Dazu wird ein Portiönchen der Gemüse-Hähnchen Mischung am oberen Rand des Blattes positioniert. ABER bitte nicht direkt am Rand, man braucht noch ein wenig „Umschlagfläche“. Denn die erste Faltung ist ein Umschlagen von oben:

 

Danach werden die „Seiten“ von rechts und links eingeklappt. Und wenn das geschehen  ist, wird nur noch nach unten hin „aufgerollt“. Wichtig ist, das Rollen gefühlvoll aber dennoch straff zu halten. Wenn die Rolle einigermaßen „fest“ ist, kann man sie besser essen. Aber man muss eben aufpassen, dass das dünne Reisblatt nicht reißt.

 

Das war’s auch schon! Nun fleißig weiter rollen, und ihr seid am Ziel. Denn die vietnamesischen Reisfrühlingsrollen müssen NICHT frittiert werden. (Damit spart man sich auch einen Haufen Fett 😉 )

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Da ich es nicht lassen kontne, habe ich natürlich doch 2-3 Rollen nochmal in der Pfanne angebraten. Dann bekommen die RÖllchen zwar noch Farbe und sehen vllt etwas hübscher aus, aber die Reisnudel wird auch wieder weicher und das Essen somit schwerer… probiert es also aus aber mir schmeckt die „ungebratene“ Version deutlich besser.

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