Ofenberliner

Berliner sind für mich ja ein schwarzes Tuch, seit ich einmal versucht habe, glutenfreie Berliner selbst zu machen. Dieser Versuch endete mit vielen Tränen und steinhartem Gebäck in meiner alten Wohnung.

Aber das #Synchronbacken hat mich motiviert, einen neuen Versuch zu starten. Mit einem Rezept aus dem Kochtopf haben am Wochenende viele Food-Blogger und foodies gemeinsam in der jeweils eigenen Küche gebacken, so auch ich. Mit der Ausnahme, dass meine Variante natürlich glutenfrei sein sollte.

Das Originalrezept habe ich deshalb etwas abgewandelt:

  • 200 g glutenfreies Mehl
  • 70 g lauwarme Milch
  • 15 g Frischhefe
  • 30 g Butter, weich
  • 30 g Vanillezucker
  • 3 g Salz
  • 1 Ei (M)
  • 2 TL Flohsamenschalen

Fürs große Finale dann nochmal etwas Butter, Zucker, und Marmelade/Füllung nach Wunsch.

 

Die Zubereitung:

Schritt 1:

Zunächst löst ihr die Hefe in der lauwarmen Milch auf. Dann gebt ihr das Hefe-Milch-Gemisch mit den anderen Zutaten in eine Schüssel und knetet es zu einem Teig. In Ermangelung einer Küchenmaschine habe ich das mit den Knethaken des Handrührgeräts gemacht. (Tipp: erst eine geringe Stufe wählen, dann die höhere). Außerdem wichtig: die zusätlichen Flohsamenschalen nicht vergessen! Sie machen den Teig etwas lockerer, was ja gerade bei glutenfreiem Gebäck wichtig ist 😉

Schritt 2:

Jetzt darf der Teig gehen. In meinem Fall in einer zugedeckten Schüssel auf der Heizung, für 2 Stunden. Danach wurde er noch einmal gut durchgeknetet und über Nacht im Kühlschrank verstaut.

Schritt 3:

Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank holen und ein halbe Stunde stehen lassen, bevor es mit der Verarbeitung weiter geht. Nachdem der Teig wieder auf Temperatur ist, den Teig in 8 Teile teilen und daraus Kugeln formen. Die zukünftigen Bagels dürfen dann nochmal gehen. Ich habe sie dafür bei 50°C in den Ofen gesetzt. (ca. 1,5h)

 Schritt 4:

Nach dem Gehen kommt endlich das Backen (heißen ja schließlich OFENberliner 🙂 ) Dazu den Ofen auf 210 Grad vorheizen. Und bevor ihr die Teiglinge zum Backen aufs Blech gebt, mit geschmolzener Butter bestreichen. Dann dürfen die Berliner für 12 Minuten backen.

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 Schritt 5:

Direkt nach dem Backen werden die Berliner nochmal mit Butter bestrichen und sofort im Anschluss in Zucker gewälzt. Dann kommt das i-Tüpfelchen: Mit einer Spritze die Füllung eurer Wahl (bei mir Himbeermarmelade) hineinspritzen. Wichtig ist, dass die Füllung nicht zu stückig sondern einigermaßen flüssig ist. Ich hatte leider keine „richtige“ Spritze oder geeignete Tülle, deshalb habe ich einen Spritzbeutel mit einem breiten Trinkhalm umfunktioniert :P.

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Das war’s 🙂 Helau, Alaaf und guten Appo 🙂

 

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Edit: wer mal die anderen Ergebnisse vom Synchronbacken anschaut, kann sehen, dass jeder Krapfen ganz anders aussieht. Und meine glutenfreien nochmal ganz anders. Sind auch nicht ganz so toll aufgegangen, wie es vielleicht möglich wäre. Ich werd weiter am Rezept tüfteln, wenns was neues gibt erfahrt ihr das 😉

 

 

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8 Gedanken zu “Ofenberliner

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