Russischer Zupfkuchen

Als Variante: mit Himbeeren

Russischen Zupfkuchen kannte ich lange nicht, mag ich nun aber umso lieber. Mit seiner käse-kuchen-artigen Füllung ist er nie zu trocken und den Aufwand allemal wert. 🙂

Ihr braucht…

Für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 250g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 TL Flohsamenschalen
  • 2-3 EL Backkakao (hier solltet ihr einfach schauen, wie dunkel der Teig wird, und ggfs. noch Kako nachgeben wenn ihr es noch schokoladiger möchtet)

 

Für die Füllung:

  • 500g Quark
  • 150g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • ca. 300g TK-Obst (ich habe hier Himbeeren verwendet).

Zubereitung

Zuerst wird der Teig zubereitet. Dafür könnt ihr zunächst 200g der Butter in kleine Stücke schneiden und in eure Rührschüssel geben. Dazu kommen dann die restlichen Zutaten für den Teig. Um den Start zu vereinfachen, knete ich meistens erst mit dem Handrührgerät (Knethaken) und dann manuell weiter. Lasst euch nicht verunsichern! Gerade am Anfang staubt es oft stark und ich habe selbst daran gezweifelt, dass daraus noch ein „glatter“ Teig werden würde. Je länger ihr aber arbeitet, umso mehr schmilzt die Handwärme die Butter und irgendwann nimmt der Teig dann Form an 🙂

Bevor der Teig ausgerollt wird, solltet ihr einen kleinen Teil beiseite legen. Daraus werden später die „Zupfen“. Je nachdem ob ihr also viele oder wenige Zupfen wollt, könnt ihr mehr oder weniger Teig abzwacken.

Den größeren Teil des Teiges aber solltet ihr kreisrund ausrollen. Die Fläche sollte im Idealfall einen größeren Durchmesser haben als eure Springform. Dann könnt ihr euren schon runden Teig nämlich in die gefettete Springform legen und die überstehenden Kanten am Ring der Springform hochziehen (Sodass der „seitliche“ Kuchenrand entsteht). Et voilá, mit dem Teig sind wir fertig.

Bevor die Füllung an sich hergestellt wird, gebt ihr die gefrorenen TK-Beeren in eine Schüssel. Dazu kommen 1-2 EL des Vanillepuddingpulvers. Die Beeren werden umgerührt, bis sie komplett mit dem Puddingpulver „gepudert“ sind. Auf diese Weise verlieren sie nachher beim Backen nicht so viel Saft sodass der Kuchen nicht an Konsistenz verliert.

Dann gebt ihr die restlichen Zutaten für die Füllung in eine Schüssel und vermengt sie mit dem Handrührgerät (mit den Quirlaufsätzen), bis eine glatte, geschmeidige Masse entsteht. Jene gebt ihr dann in die Kuchenform auf den vorbereiteten Teig. In bzw. auf die Creme kommen dann die Himbeeren (oder nach Belieben auch anderes Obst).

Jetzt fehlen nur noch die Zupfen. Dafür rupft ihr den Teigrest, der zuvor aufgespart wurde, in kleine Stücke und verteilt sie auf dem Kuchen. Fertig? Fertig!

Das gute Stück wandert nun bei 180 Grad in den vorgeheizten Backofen. In der Regel (bzw. bei meinem Backofen) muss der Kuchen dort ca. 60 Minuten drin bleiben. Aber Achtung: Am besten schaut ihr zwischendurch hin und wieder in den Ofen. Bevor die Oberfläche zu dunkel wird oder gar verbrennt, deckt ihr den Kuchen am besten mit etwas Backpapier oder Alufolie ab.

Tipp: wenn ihr wissen wollt, ob der Kuchen gar ist, steckt mit einem Holzstäbchen in die Crememasse. Wenn sie stockt und keine Klümpchen mehr am Stäbchen hängen, ist der Kuchen gar 🙂

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